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Full Title: Peirce, Hieroglyphes, and Multimodality
         
Location: Berlin, Germany
Start Date: 07-May-2014 - 09-May-2014
Contact: Lilli Janotte
Meeting Email: click here to access email
Meeting URL: http://www.topoi.org/event/22409/
Meeting Description: Am 19. April 2014 jährt sich zum einhundertsten Mal der Todestag des amerikanischen Gelehrten Charles Sanders Peirce. Aus diesem Anlass veranstaltet die Forschergruppe C-1 Deixis and Frames of Reference des Exzellenzclusters 264 TOPOI – The Formation and Transformation of Space and Knowledge in Ancient Civilizations, in Kooperation mit Gisela Fehrmann (Bonn), dem Lehrbereich für Ägyptologie und Archäologie Nordostafrikas der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Programm Ancient Languages and Texts (ALT) der Berlin Graduate School of Ancient Studies (BerGSAS) eine Konferenz mit dem Titel 'Peirce, Hieroglyphs, and Multimodality'. Sie wird vom 7. bis 9. Mai 2014 in Berlin stattfinden.

Charles Sanders Peirce (1839-1914) war ein auf vielen wissenschaftlichen Feldern aktiver Forscher, der nicht ganz zu Unrecht zuweilen in eine Reihe mit Universalgelehrten wie Leibniz gestellt wurde. Zusammen mit Ferdinand de Saussure (1857-1913) gilt er als einer der Begründer der modernen Semiotik. Wie jener wurde er erst geraume Zeit nach seinem Tod eingehender rezipiert. Während de Saussure seine Zeichendefinitionen vorrangig als theoretische Grundlage für sprachwissenschaftliches Arbeiten formuliert hatte, bezieht sich das von Peirce entwickelte System umfassender auf praktisch jede Art der Kommunikation mit Zeichen und ist wohl nicht zuletzt deshalb in den letzten Jahren vermehrt zum Gegenstand von Veröffentlichungen und Tagungen geworden.

Vor dem Hintergrund des weitreichenden Anspruchs der peirceschen Semiotiktheorie und mit Blick auf das transdisziplinäre sowie medien- und modalitätsübergreifende Profil der Forschergruppe C-1 möchten wir Wissenschaftler(innen) mit ganz unterschiedlichen Interessenschwerpunkten zusammenbringen und Interessierte aus den Bereichen der Altertumswissenschaften, der Semiotik, der Linguistik und der Neurowissenschaften einladen, über die theoretischen Grundlagen, die spezifischen Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen der Auseinandersetzung mit antiken Zeichensystemen aus der Perspektive der klassischen semiotischen Modelle auf der einen Seite und modernen, auch naturwissenschaftlichen Erkenntnissen auf der anderen Seite zu referieren. Darüber hinaus soll ausreichend Raum für die Diskussion einzelner Forschungsaspekte sowie der Übertragbarkeit von Theorien in andere Fächer verfügbar sein.

Die Konferenz soll folgende Themenblöcke umfassen:

– Entstehung, Systeme, Gebrauch und Transformation multimodaler Kommunikationspraktiken,
– antike Zeichensysteme (unterschiedlichster Art) vor dem Hintergrund der modernen Semiotik,
– semiotische, -kognitive und neuronale Grundlagen von sprachlichen und bildlichen Zeichensystemen und ihrer Verwendung.
Linguistic Subfield: Cognitive Science; Writing Systems
LL Issue: 25.1211


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