Editor for this issue: Marie Klopfenstein <marie
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CALL FOR PAPERS GAL - Gesellschaft f�r Angewandte Linguistik 33. Jahrestagung Universit�t zu K�ln, 19.-21.9.2002 Im Rahmen der GAL-Jahrestagung findet am 20.9.2002 die Sektion 13 "Sprachdidaktik" statt, die sich dieses Jahr mit dem Thema "Konstruktivismus" besch�ftigt. Abstracts (einseitig) werden bis zum 2. Mai 2002 an sniemeierMail to author|Respond to list|Read more issues|LINGUIST home page|Top of issueuni-bremen.de erbeten. N�here Informationen erhalten Sie bei der GAL-Gesch�ftsstelle unter geschaeftsstelle
gal-ev.de. Sektion 13: Sprachdidaktik Die Sektion 13 bietet in diesem Jahr einen auf das Rahmenthema der Tagung ausgerichteten Schwerpunkt zum Thema "Konstruktion im muttersprachlichen und im fremdsprachlichen Unterricht" an. "Konstruktion statt Instruktion", "Instruktionsresistenz", "Lernende als Subjekte des Lernprozesses", was verbirgt sich hinter diesen Schlagworten? Eine Reihe theoretischer Ans�tze, die unter dem Sammelbegriff 'Konstruktivismus' zusammengefasst werden, verstehen sich als Alternative zum Informationsverarbeitungs-paradigma, indem sie unser Wissen von der Realit�t als deren Interpretation und als mentales Konstrukt beschreiben. Auch Sprache erscheint aus dieser Sicht als mentales Konstrukt, und zwar nicht nur im formalen (z.B. Ph�nomene) und semantischen (z.B. Prototypen) Bereich. Nativismus und Universalgrammatik auf der einen, holistische Ans�tze in der Piaget-Nachfolge auf der anderen Seite versuchen zu erkl�ren, warum Kinder und Fremdsprachenlerner nicht die Sprache sprechen, die sie h�ren, und st�tzen die Folgerung, dass wir unsere Sprache selbst konstruieren. Qualitativ-empirische Forschung, die sich als konstruktivistisch versteht, sucht nicht nach "objektiver" Wahrheit i. S. v. gr��tm�glicher �bertragbarkeit, sondern will dazu beitragen, das Unverwechselbare des Einzelnen und seiner Kontexte als eine M�glichkeit von Wirklichkeit zu dokumentieren, die immer schon eine interpretierte Wirklichkeit ist. Vorrangige Gegenst�nde ihrer Bem�hungen sind Wahrnehmen, Erkennen, Verstehen, Kommunizieren, Lernen sowie das Selbstverst�ndnis und die subjektiven Theorien Lernender und Lehrender. Auch Lernende leben in einer schon von ihnen interpretierten Welt. Konstruktivistische Unterrichtspraxis f�rdert die Suspendierung einer verbreiteten Konsumhaltung, will Lernende bewegen, Verantwortung f�r ihr Lernen zu �bernehmen und versucht, die Verfestigung von Wahrnehmungsmustern zu Stereotypen aufzubrechen. Bisher bekannte Formen konstruktiven Lernens sind vor allem kreatives Arbeiten auch und gerade im Umgang mit Texten, Simulationen, offene Lernsituationen, projektorientierter Unterricht, Freinet-Techniken und entdeckendes Lernen i. S. v. Konstruktion und �berpr�fen von Hypothesen. Ein Erfahrungsaustausch scheint dringend angeraten. Willkommen sind Beitr�ge zur Theorie, zur Forschung und aus der Praxis mit direktem Bezug zum Lernen in einem Unterricht, der sich als "konstruktiv", "konstruktionsorientiert" oder "konstruktivistisch" versteht. Dr. Susanne Niemeier FB 10 Sprach- und Literaturwissenschaften Universit�t Bremen Postfach 330440 28334 Bremen Tel.: 0421 - 218-7792 Fax: 0421 - 218-4283 Email: sniemeier
uni-bremen.de Prof. Dr. Michael Wendt FB 10 Institut f�r Fremdsprachendidaktik Universit�t Bremen Postfach 330440 28334 Bremen Tel.: 06403 - 963587 Fax: 06403 - 963588 Email: inform
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