LINGUIST List 16.1642
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Mon May 23 2005
Diss: Phonetics: Oturan: Vowel Perception and Production
Editor for this issue: Naomi Fox
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1. Kenan
Oturan,
Vowel Perception and Production in L2
Message 1: Vowel Perception and Production in L2
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Date: 22-May-2005
From: Kenan Oturan <nalci aol.com>
Subject: Vowel Perception and Production in L2
Institution: University of Cologne Program: Department of Linguistics Dissertation Status: Completed Degree Date: 2001 Author: Kenan Oturan Dissertation Title: Vowel Perception and Production in L2 Linguistic Field(s): Phonetics Subject Language(s): German, Standard (GER) Turkish (TRK) Dissertation Director(s): Reinhold Greisbach Dissertation Abstract: In der vorliegenden Arbeit geht es um einen Vergleich der Perzeption und Produktion sechs deutscher [i:, I, e:, E, a:, a] und drei türkischer Vokale [i, e, a] durch deutsche und türkische Muttersprachler, wobei sich die türkischen Muttersprachler im Hinblick auf ihre Erfahrung mit der deutschen Sprache voneinander unterscheiden. Das erste Kapitel liefert einen kurzen historischen Überblick über die Untersuchungen zur Perzeption in L2. Dabei werden zwei L2-Perzeptionsmodelle (PAM und SLM) beschrieben. Im Kapitel 3 werden phonetische Untersuchungen zum Vokalsystem des Deutschen und Türkischen in der Literatur vorgestellt. Im Kapitel 4 werden die charakteristischen akustischen Merkmale (spezifische Vokaldauer, Vokaldauer, F1, F2 und F0) der in den drei Hörtests verwandten Stimuli beschrieben. Im Vortest (Kap. 6) werden die perzeptuellen Ähnlichkeiten der sechs deutschen Vokale mit den drei türkischen Vokalen auf der Basis eines Perzeptionsexperiments mit türkischen Muttersprachlern ohne deutsche Sprachkenntnisse geprüft. Dabei wird versucht, die perzeptuellen Ähnlichkeitsgrade der sechs deutschen Vokale mit den drei türkischen Vokalen quantitativ zu bestimmen und die perzeptuellen Schwierigkeiten bei den Deutsch lernenden Türken vorauszusagen. Im "Hörtest-Deutsch" (Kap. 7) werden die Perzeptionsmuster der sechs deutschen Vokale bei den drei Hörergruppen untersucht. Anhand von Varianzanalysen wird geprüft, welche Gruppen sich in der Perzeption der sechs deutschen Vokale signifikant voneinander unterscheiden. Zusätzlich wurden die Maßkorrelationen zwischen den Hörerurteilen und den akustischen Parametern der Vokale berechnet, um die Urteilskategorien der Gruppen zu bestimmen. Auch die Produktionsmuster der deutschen Vokale durch fünf Sprecher (ein deutscher und vier türkische Sprecher, wobei die türkischen Sprecher sich hinsichtlich ihrer Erfahrung mit Deutsch voneinander unterscheiden) wird, von den Urteilen der deutschen Hörergruppe ausgehend, varianzanalytisch untersucht und diskutiert. Im Kapitel 8 ("Hörtest-Türkisch") wird die Perzeption der drei türkischen Vokale und ihre Differenzierung im Hinblick auf die deutschen Vokale bei zwei türkischen Hörergruppen geprüft. Dabei werden wiederum Signifikanztests zur Feststellung der Unterschiede zwischen den beiden türkischen Hörergruppen durchgeführt. Wie im "Hörtest-Deutsch" wurden die Maßkorrelationen zwischen den Hörerurteilen und den akustischen Parametern berechnet, um die Urteilskriterien beider Gruppen zu bestimmen. In den Schlußfolgerungen (Kap. 9) werden die Befunde der Untersuchung zusammengefaßt und im Hinblick auf die Hypothesen der Zweitsprachperzeptionsmodelle (PAM und SLM) diskutiert.
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