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LINGUIST List 16.2041

Thu Jun 30 2005

Books: Typology/Syntax, Slavic/Baltic: Wiemer, Giger

Editor for this issue: Marisa Ferrara <marisalinguistlist.org>


Links to the websites of all LINGUIST's supporting publishers are available at the end of this issue.
Directory
        1.    Ulrich Lueders, Resultativa in den nordslavischen und baltischen Sprachen: Wiemer, Giger


Message 1: Resultativa in den nordslavischen und baltischen Sprachen: Wiemer, Giger
Date: 30-Jun-2005
From: Ulrich Lueders <lincom.europat-online.de>
Subject: Resultativa in den nordslavischen und baltischen Sprachen: Wiemer, Giger


Title: Resultativa in den nordslavischen und baltischen Sprachen
Subtitle: Bestandsaufnahme unter arealen und grammatikalisierungstheoretischen Gesichtspunkten
Series Title: LINCOM Studies in Language Typology 09
Published: 2005
Publisher: Lincom GmbH
                http://www.lincom.at

Author: BJÖRN WIEMER, Universität Konstanz
Author: RKUS GIGER, Karls Universität Prag
Hardback: ISBN: 3895864765 Pages: 140 Price: Europe EURO 78
Abstract:

Die Arbeit setzt sich zum Ziel, in möglichst erschöpfender Art den Bestand
an Resultativ-Konstruktionen in den im Titel benannten Sprachen
darzustellen. Den Begriff des Resultativs (vs. Perfekt, Passiv, Stativ)
übernehmen wir aus der "Tipologija rezul'tativnych konstrukcij" (1983;
engl. 1988 als "Typology of Resultative Constructions"), ebenso deren
Einteilung in Diathesetypen (s.u.). Im slavisch-baltischen Kontext läuft
eine solche Einteilung praktisch auf eine Typologie der anterioren
(präteritalen) Partizipien, in Kombination mit Kopula- bzw. Auxiliarverben
vom Typ ESSE (z.B. russ. byt') und HABERE (z.B. tschech. mít), hinaus. In
der "Tipologija..." (1983) sind diese nicht lückenlos behandelt worden,
insbesondere nicht in bezug auf die slavischen und baltischen Sprachen.
Auch werden dort areale Gesichtspunkte gar nicht und für Fragen der
diachronen Entwicklung (u.a. der Grammatikalisierung) relevante Aspekte nur
sehr sporadisch angesprochen; in der vorliegenden Arbeit werden diese
Fragestellungen hingegen konsequent entwickelt.

Systematische Berücksichtigung finden deshalb auch diachrone Hintergründe,
soziolinguistische Faktoren und areallin-guistische Zusammenhänge. Außerdem
werden Konkurrenzen und Überschneidungen zwischen alternativen
Konstruktionen erörtert sowie die Frage, wie stark die jeweiligen
Konstruktionen (Partizipien) im Bestand der Verbstämme der jeweiligen
Sprache (Varietät) Fuß gefaßt haben. Dieser letzte Gesichtspunkt wird,
Lehmann (1999) folgend, als "Expansion im Lexikon" bezeichnet und gilt als
ein wesentliches Indiz für die Grammatikalisierung der Konstruktion. Als
weitere Anknüpfungspunkte in theoretischer Hinsicht und hinsichtlich der
empirischen Materialbasis wären seitens der Autoren selbst die Arbeiten
Giger (2003) und Wiemer (2004) zu nennen.

Der Bestand an Resultativ-Konstruktionen wird aus synchroner Sicht somit
hinsichtlich folgender Eigenschaften systematisch dargestellt:

Diathese-Eigenschaften im Vergleich mit den derivierenden Verbstämmen
(objektorientierte, subjektorientierte, possessive Typen)
Abgrenzung und Überlappung von resultati-ver und aktionaler (ereignis- bzw.
prozeß-bezogener) Verwendung, Abgrenzung zum Stativ und Wechselwirkung mit
dem Tempus Überschneidungen mit und Abgrenzungen vom analytischen Passiv
und dem Subjekt-Impersonal (der poln. und ukrain. no/to-Konstruktion)
Hierarchien und Restriktionen in der Expansion auf lexikalische und
aspektuell relevante Gruppen. Areale Verteilung von Resultativa
(Partizipien) auf die obigen Funktionen und hinsichtlich der Expansion im
Lexikon.

All diese Aspekte werden, so weit wie aufgrund der vorhandenen Evidenzen
möglich, auch aus diachroner Sicht behandelt. Das Buch ist sowohl für
typologisch und areallinguistisch interessierte Slavisten geschrieben als
auch für an der Verbmorphologie und -syntax sowie an der deverbalen
Derivation interessierte Typologen, denen diachrone und areallinguistische
Gesichtspunkte bei der Verbreitung grammatischer Konstruktionen wichtig
sind. Das Buch kann auch einen Beitrag zur Rolle der Schnittstelle von
Lexik (lexikalischer Semantik) und (Morpho-)Syntax in der Erforschung der
Grammatikalisierung von Konstruktionen leisten.

(For the complete abstract and the English abstract see the LINCOM webshop)

Linguistic Field(s): Syntax
                            Typology
Language Family(ies): Baltic
                            Slavic Subgroup

Written In: German, Standard (GER )

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