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LINGUIST List 16.3436

Thu Dec 01 2005

Confs: Computational Ling/Greifswald, Pommern, Germany

Editor for this issue: Kevin Burrows <kevinlinguistlist.org>


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        1.    Thorwald Poschenrieder, Morphologie und Digitale Welt in Sprach- und NaturwissenschaftMorphologie und Digitale Welt in Sprach- und Naturwissenschaft


Message 1: Morphologie und Digitale Welt in Sprach- und NaturwissenschaftMorphologie und Digitale Welt in Sprach- und Naturwissenschaft
Date: 30-Nov-2005
From: Thorwald Poschenrieder <PoschenUni-Greifswald.De>
Subject: Morphologie und Digitale Welt in Sprach- und NaturwissenschaftMorphologie und Digitale Welt in Sprach- und Naturwissenschaft



Morphologie und Digitale Welt in Sprach- und Naturwissenschaft
Short Title: GreifMorph2006


Date: 07-Jul-2006 - 09-Jul-2006
Location: Greifswald/ Pommern, Germany
Contact: Thorwald Poschenrieder
Contact Email: < click here to access email >
Meeting URL: http://www.linguistik.hu-berlin.designato.de/korpuslinguistik/mitarbeiter/thorwald/tagungen/GreifMorph2006/

Linguistic Field(s): Computational Linguistics; General Linguistics; Historical Linguistics; History of Linguistics; Lexicography; Morphology; Psycholinguistics; Text/Corpus Linguistics; Typology; Writing Systems

Meeting Description:

Interdisziplinäre Fachtagung zur Morphologie

Die Tagung, welche als Gastgeschenk von Forschern an den Berliner Universitäten (Freie Universität und Humboldt-Universität) an die Greifswalder Ernst-Moritz-Arndt-Universität zum 550jährigen Bestehen gedacht ist, widmet sich der Verflechtung von Morphologie mit den neuen Möglichkeiten der Digitalen Welt: „Welche Untersuchungsverfahren und Aufbereitungsmethoden (etwa durch annotierte Korpora oder Datenbanken) lassen sich unter Anwendung digitaler Verfahren für die Morphologie nutzen, und wie wirken diese neuen Verfahren auf die morphologischen Disziplinen zurück?'' Auch wenn dabei das Hauptgewicht auf Sprache (einschließlich Schrift und Gebärdensprache) liegt, so soll „Morphologie'' nicht auf diesen einen Wissenschaftszweig beschränkt bleiben, sondern stark interdisziplinär angegangen werden: Sowohl Natur- wie Sprachwissenschaft benutzen den Morphologie-Begriff und bilden entsprechend unterschiedliche Teildisziplinen aus. In der Biologie etwa wird gegenwärtig die bisherige phänotypisch dominierte Systematik durch eine erst durch rechnergestützte Analyse- und Speicherverfahren möglich gewordene genotypisch motivierte Systematik ergänzt, was in vielen Bereichen die Frage nach Ursprünglichkeit und Verwandtschaft neu zu stellen ist. In der Folge dürfte die Einordnung morphologischer Merkmale stammesgeschichtlich oft umzugewichten sein. In der Sprachwissenschaft stellen tief annotierte große Korpora ganz neue Möglichkeiten der Breiten-, Konsistenz- und statistischen Untersuchung und Überprüfung dar.

Auf dieser Tagung sollen Wissenschaftsbereiche, die sich als „morphologisch'' verstehen, zusammengeführt und die neuesten digital-basierten Methodiken und Möglichkeiten vermittelt werden -- mit dem Ziel, Verknüpfungspunkte und Anregungen zu gewinnen, welche letztlich zu einer verallgemeinerten Sicht größerer Zusammenhänge bei der interdisziplinären Forschung führen sollen.

Die dreitägige Tagung umfaßt voraussichtlich 36 Einzelvorträge von je 40 Minuten Dauer (einschließlich 10 Minuten Diskussionszeit). Sie findet während der Festwoche der 550-Jahrfeier im Herzen der Greifswalder Altstadt statt: im Krupp-Kolleg am Dom. Weitere Tagungsteilnehmer und Besucher der Festwoche sind zu den durchweg öffentlichen Vorträgen willkommen. Es wird auch einen eigens auf eine breitere Zuhörerschaft zugeschnittenen Festvortrag geben. Den Veranstaltern ist es gelungen, hervorragende Fachleute des In- und Auslandes für Vorträge zu gewinnen, welche von der Bioinformatik über die Meteorologie bis hin zur Schriftzeichenmorphologie und den Morphologien unterschiedlichster Sprachgruppen reichen. Die Vorträge werden je nach theoretischem Schwerpunkt zu Themenblöcken zusammengefaßt.

Es ist fest beabsichtigt, die Beiträge in einem Tagungsband zu veröffentlichen. Längerfristig planen die Veranstalter, die Ergebnisse der Tagung zu einem „Handbuch der interdisziplinären Morphologie'' auszubauen; GreifMorph2006 wäre hierzu der Auftakt.




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