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LINGUIST List 19.2688

Thu Sep 04 2008

Calls: General Ling,Pragmatics/Germany; Morphology,Typology/Slovakia

Editor for this issue: Kate Wu <katelinguistlist.org>


As a matter of policy, LINGUIST discourages the use of abbreviations or acronyms in conference announcements unless they are explained in the text. To post to LINGUIST, use our convenient web form at http://linguistlist.org/LL/posttolinguist.html.
Directory
        1.    Mareike Buss, Arbeitstagung Linguistische Pragmatik
        2.    Pavol Stekauer, Universals and Typology in Word-Formation


Message 1: Arbeitstagung Linguistische Pragmatik
Date: 03-Sep-2008
From: Mareike Buss <m.bussisk.rwth-aachen.de>
Subject: Arbeitstagung Linguistische Pragmatik
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Full Title: Arbeitstagung Linguistische Pragmatik
Short Title: ALP

Date: 03-Mar-2009 - 03-Mar-2009
Location: Osnabrueck, Germany
Contact Person: ALP 2009
Meeting Email: alp2009.osgooglemail.com
Web Site: http://www.alp-info.de

Linguistic Field(s): General Linguistics; Pragmatics

Call Deadline: 31-Oct-2008

Meeting Description:

Conference topic: Sprache und Sprechen - wie Strukturen im Gebrauch entstehen /
Languag/e/ing - how linguistic structures emerge from language use

Call for Papers

Funktional orientierte Linguistinnen und Linguisten nehmen an, dass sprachliche
Strukturen nicht a priori gegeben sind und im Sprachgebrauch einfach angewendet
werden. Es wurde vielfach gezeigt, dass der Sprachgebrauch auf sprachliche
Strukturen zurueckwirkt. Dies macht sich z.B. bei der sprachlichen Bewaeltigung
der Organisation des Sprecherwechsels, bei der Durchfuehrung von Reparaturen und
auch bei der Verteilung der neuen und bekannten Information in Bezug auf das
antizipierte Hoererwissen bemerkbar. Andere Theorien gehen noch weiter, indem
sie annehmen, dass sprachliche Strukturen, also das, was wir „Grammatik''
nennen, nicht nur dazu dient, Funktionen fuer den Sprachgebrauch zu erfuellen,
sondern dass Strukturen geradezu durch den Sprachgebrauch entstehen. Die
Notwendigkeit der Erfuellung interaktionsbezogener Aufgaben, die jeder Instanz
von Sprachgebrauch zu Grunde liegt und die fuer jedes Interaktionsmedium anders
gegeben ist, fuehrt dazu, dass bestimmte Muster wiederholt auftreten und sich im
Laufe der Zeit zu Strukturen verfestigen. Dieser Prozess wurde zuletzt haeufig
mit dem Terminus Emergenz bezeichnet. Emergenztheoretischen Ansaetzen zufolge
ist die Grammatik einer Sprache eine Kristallisation von Tendenzen und
Praeferenzen, die sich bei der Loesung kommunikativer Aufgaben herausbilden.

Die Frage des Verhaeltnisses von Regel(wissen) und Anwendung steht ebenfalls im
Zentrum neuerer sprachphilosophischer und medientheoretischer Debatten. Sie wird
hier in historisch-systematischer Auseinandersetzung mit den relevanten
Positionen der philosophischen Tradition eroertert (Platonismus/Rationalismus
vs. Empirismus). Des weiteren steht auch die Rolle von Medien fuer
Kommunikationsprozesse auf dem theoretischen Pruefstand: Wird das Kommunikat
bzw. das Mediatisierte vom Medium einfach uebermittelt? Oder formt das Medium
das Mediatisierte in diesem Prozess bzw. konstituiert es vielleicht sogar das
Mediatisierte?

Vor diesem theoretischen Hintergrund steht im Zentrum der ALP 2009 die Frage
nach dem Verhaeltnis von Sprache und Sprechen. Willkommen sind zum einen
Beitraege, die diese Frage aus sprach- und medientheoretischer Perspektive
beleuchten. Zum anderen wuerden wir uns ueber Beitraege freuen, die anhand
empirischer Analysen zeigen, wie die Entstehung von Konstruktionen in der
Gegenwartssprache oder auch in sprachhistorischer Perspektive belegt werden
kann. Auch kritische Beitraege zur Idee der gebrauchsbasierten „Emergenz'' von
sprachlichen Strukturen sind herzlich eingeladen. Unseres Erachtens muessen
Ansaetze, die diese theoretische Richtung vertreten, naemlich folgende Fragen
noch beantworten:
- Wenn sprachliche Strukturen in einem kontinuierlichen Prozess aus dem
Sprachgebrauch heraus entstehen, wie koennen sie dann von Sprechern und
Grammatiktheoretikern als akzeptable grammatische Strukturen bzw. Konstruktionen
erkannt und beschrieben werden? Gibt es einen Punkt im Sprachwandelprozess, an
dem eine Konstruktion unzweifelhaft als solche erkennbar ist?
- Wie werden die Strukturen, die in Interaktionen zwischen einzelnen Sprechern
emergieren, zum geteilten Strukturbestand einer Sprache? Wie ist also der
Uebergang vom individuellen Gebrauch zum ueberindividuellen System zu erklaeren?
- Bestimmte Konstruktionstypen wie Passiv sowie monotransitive und ditransitive
Konstruktionen kommen in vielen verschiedenen Sprachen vor. Wie ist diese
sprachtypologische Tatsache vereinbar mit der Behauptung, solche und andere
Konstruktionen haetten kein direktes Korrelat „im Kopf'', sondern entstuenden
allein durch den Sprachgebrauch?

Organisatorische Informationen

Anmeldungen Zur Tagung sind ab sofort per E-Mail (alp2009.osgooglemail.com)
moeglich. Die Tagungsgebuehr betraegt EUR 15. Bitte ueberweisen Sie den Betrag
bis zum 31.01.2009 auf das Konto Nr. 945 457 438 (Tilo Weber) bei der Postbank
Essen (BLZ 360 100 43).

Teilnahme Mit Vortrag
Wenn Sie einen Vortrag halten moechten, senden Sie bitte einen Vorschlag (max.
500 Woerter) bis zum 31. Oktober 2008 an alp2009.osgooglemail.com.
Das Tagungsprogramm wird bis zum 30. November 2008 zusammengestellt.

Tagungsorganisation:

Mareike Buss
RWTH Aachen
m.bussisk.rwth-aachen.de

Elke Diedrichsen
Heinrich-Heine-Universität Duesseldorf
e.diedrichsenisk.rwth-aachen.de

Tilo Weber
University of Nairobi
tilo.weberweb.de

Lokale Tagungsorganisation:

Maria Cieschinger
Universitaet Osnabrueck
mcieschiuni-osnabrueck.de
Message 2: Universals and Typology in Word-Formation
Date: 03-Sep-2008
From: Pavol Stekauer <stekauercondornet.sk>
Subject: Universals and Typology in Word-Formation
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Full Title: Universals and Typology in Word-Formation

Date: 16-Aug-2009 - 18-Aug-2009
Location: Kosice, Slovakia
Contact Person: Pavol Stekauer
Meeting Email: stekauercondornet.sk

Linguistic Field(s): Morphology; Typology

Call Deadline: 28-Feb-2009

Meeting Description:

The Conference aims to give an impetus to the research into universals and
typology in word-formation by a joint effort of both morphologists and
typologists. Papers discussing correlations between individual word-formation
processes as well as between WF processes and genetic types and/or
geographically related languages are most welcome.

Space will also be given to any other typologically oriented research into
word-formation as well as papers discussing the scope of word-formation and the
relation between word-formation and other linguistic disciplines.

Call for Papers

Abstracts of papers (500 words max.) clearly defining the topic and the
objectives pursued in the paper should be submitted by e-mail as word
attachments to:

Dr. Renáta Panocová (renata.panocovaupjs.sk) by February 28, 2009.

For all the other information, including the format of abstracts, travel
instructions, accommodation, and the registration form, please go to Kosice 2009
Conference website at:

www.skase.sk

Important Deadlines:
Submission of abstracts: February 28, 2009
Notification of acceptance: April 30, 2009
Submission of a registration form: May 31, 2009
Submission of complete papers: July 15, 2009

Guest Speakers:
Laurie Bauer, Victoria University of Wellington, New Zealand
Greville Corbett, University of Surrey, United Kingdom
Wolfgang U. Dressler, Vienna University, Austria
Martin Haspelmath, Max-Planck-Institut, Lepzig, Germany
Marianne Mithun, University of California, Santa Barbara, USA
Greg Stump, University of Kentucky, USA
Bernhard Wälchli, University of Bern, Switzerland



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