LINGUIST List 20.2016
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Sat May 30 2009
Calls: Discourse Analysis, Text/Corpus Linguistics/Poland
Editor for this issue: Stephanie Morse
<morse linguistlist.org>
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Directory
1. Ingo H.
Warnke,
12 Internationaler Germanistenkongress
Message 1: 12 Internationaler Germanistenkongress
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Date: 27-May-2009
From: Ingo H. Warnke <warnke germ.unibe.ch>
Subject: 12 Internationaler Germanistenkongress
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Full Title: 12 Internationaler Germanistenkongress
Short Title: IVG Warschau 2010
Date: 30-Jul-2010 - 07-Aug-2010
Location: Warschau, Poland
Contact Person: Ingo H. Warnke
Meeting Email: < click here to access email >
Linguistic Field(s): Discourse Analysis; Text/Corpus Linguistics
Call Deadline: 10-Jun-2009
Meeting Description:
XII. Internationaler Germanistenkongress Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit Warschau, 30. Juli - 7. August 2010 Sektion: Diskurslinguistik im Spannungsfeld von Deskription und Kritik
Call for Papers Sektion: Diskurslinguistik im Spannungsfeld von Deskription und Kritik Sektionsleitung: Prof. Dr. Ingo H. Warnke (Center for the Study of Language and Society, Universität Bern) Ko-Leitung: Prof. Dr. Ulrike Hanna Meinhof (Research Centre for Transnational Studies, University of Southampton) Dr. Martin Reisigl (Universität Wien) Die Vielzahl der in der Linguistik gebräuchlichen Diskursbegriffe sowie die Klage über den inflationären Gebrauch des Wortes ›Diskurs‹ können nicht darüber hinwegtäuschen, dass diskursanalytische Arbeiten in den letzten Jahren zunehmende Aufmerksamkeit in der Linguistik erfahren und ›Diskurs‹ im Sinne einer transphrastischen oder transtextuellen Entität des Sprachsystems oder Sprachgebrauchs eine integrale Kategorie der linguistischen Theoriebildung geworden ist. Gleichwohl stehen sich gegenwärtig sehr unterschiedliche Zugänge zur Diskursanalyse gegenüber. So heben sich die aus der ›Historischen Semantik‹, ›Mentalitätengeschichte‹, ›Diskursgeschichte‹ und ›Kognitiven Linguistik‹ hervorgegangenen Ansätze, die sich besonders um die Analyse des Zusammenhangs von ›Diskurs‹ und ›Wissen‹ bemühen, häufig von verschiedenen Ansätzen der Kritischen Diskursanalyse bzw, ›Critical Discourse Analysis‹ ab, deren Augenmerk sich im Speziellen auf das Verhältnis von Sprache und ›Macht‹ richtet, aber beispielsweise auch von pragmatisch fundierten Ansätzen, die vor allem dem Handlungscharakter von ›Diskursen‹ analytisch nachgehen und dabei ›Diskurs‹ und ›Text‹ als komplementäre Konzepte zu begreifen vorschlagen. Ausgehend von der Beobachtung, dass Diskurse in den zur Diskussion stehenden Ansätzen transphrastische oder transtextuelle Strukturen, Prozesse, Ereignisse oder Potenziale mit wirklichkeitskonstitutiver sowie aussagenregulativer Funktion sind, ist es Ziel der Sektion, die teilweise disziplinär auseinanderlaufenden Entwicklungen zur linguistischen Wissensanalyse und Machtanalyse vergleichend oder integrativ aufeinander zu beziehen. Die Sektion soll mithin ein Forum für die Betrachtung und Darstellung von möglichen Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschieden zwischen sogenannter ›deskriptiver‹ und sogenannter ›kritischer‹ Diskursanalyse sein. Von Interesse sind dabei unter anderem Fragen zum Wissenschaftsverständnis und Erkenntnisinteresse der jeweiligen Ansätze einer Diskursanalyse, zur möglichen normativen Fundierung von Diskurslinguistik, zur semiotischen Analyse der Multimodalität von Diskursen, zur sozialen Stratifizierung ›gesellschaftlicher Redeweisen‹, zur Sprachideologie, zum Verhältnis von Sprache bzw. Diskurs und Handlung, zur diskursiv konstituierten Sozialsymbolik und zur diskursiv etablierten Framestruktur von Wissen. Erörtert werden soll nicht nur das theoretische Potential integrativ orientierter Ansätze; in den Blick kommen auch Dimensionen der Diskurslinguistik in der interkulturellen Germanistik. Deadline 10. Juni 2009 Vorschläge sind unter Verwendung des Anmeldebogens www.ivg.uw.edu.pl/Anmeldung.doc an die E- Mail- Adresse der Sektionsleitung zu richten: warnke germ.unibe.ch Weitere Informationen zum Kongress unter www.ivg.uw.edu.pl. Wir möchten darauf hinweisen, dass die Mitgliedschaft in der IVG (Fünfjahresbeitrag: 100 EUR) laut Satzung eine Voraussetzung für die Teilnahme am Kongress ist. Sie können diese Mitgliedschaft auch noch nach der Annahme Ihres Beitrags erwerben.
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