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Tue Dec 08 2009
Diss: Discourse Analysis/Corpus Ling: Lepa: ''Arbeitszeitmodelle':...'
Editor for this issue: Di Wdzenczny
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1. Niina
Lepa,
'Arbeitszeitmodelle': Linguistische Analyse eines Makrotextes der Zeitschrift 'management & seminar'
Message 1: 'Arbeitszeitmodelle': Linguistische Analyse eines Makrotextes der Zeitschrift 'management & seminar'
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Date: 06-Dec-2009
From: Niina Lepa <niina.lepa ut.ee>
Subject: 'Arbeitszeitmodelle': Linguistische Analyse eines Makrotextes der Zeitschrift 'management & seminar'
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Institution: University of Tartu
Program: Deutsche Sprache und Literatur
Dissertation Status: Completed
Degree Date: 2009
Author: Niina Lepa
Dissertation Title: "Arbeitszeitmodelle": Linguistische Analyse eines Makrotextes der Zeitschrift "management & seminar"
Linguistic Field(s):
Discourse Analysis
Text/Corpus Linguistics
Subject Language(s): German, Standard (deu)
Dissertation Director:
Theo Bungarten
Anne Arold
Dissertation Abstract:
In der Doktorarbeit wurde ein aus 12 Teiltexten bestehender Makrotext 'Arbeitszeitmodelle' der Rubrik 'Extra' der Fachzeitschrift 'management & seminar' linguistisch analysiert. Die Teiltexte des Makrotextes gehören zu den typischen journalistischen Textsorten Bericht, Kommentar, Interview sowie zu den relativ selten im Journalismus vorkommenden Textsorten Verzeichnis, Chronologie, Lexikon. Die Untersuchung liegt in den Bereichen der Textlinguistik, der Fachsprachenlinguistik und der Wirtschaftskommunikation, woraus sich der integrative Einsatz von Theorien und Methoden ergibt. Bei der linguistischen Analyse des Makrotextes dient als theoretische und methodische Grundlage die Texttheorie und die textlinguistische Analysemethode von Klaus Brinker (2005). Es wird bei dieser Analysemethode von der Bestimmung der Kommunikationssituation und des Handlungsbereichs ausgegangen und in den nächsten Schritten werden die Funktion und die Struktur des Textes untersucht. In die textlinguistische Analyse wurden die nonverbalen Elemente des Makrotextes einbezogen und ihr Beitrag zum Inhalt und zur Funktion des Makrotextes und seiner Teiltexte bestimmt. Da die Bilderflut ständig zunimmt, sind die Linguisten in einer schwierigen Situation, wenn ihnen Methoden fehlen, mit deren Hilfe die nonverbalen Anteile der Texte analysiert werden können. Ohne Bilder geht ein Teil des Inhalts verloren und das Verständnis der Funktion des Gesamttextes kann erschwert werden. Die linguistisch-semiotische Sicht Hartmut Stöckls (2004) auf Text-Bild-Texte, von der in der Dissertation ausgegangen wird, bietet den Textlinguisten eine Methode zur Analyse aus mehreren Zeichensystemen bestehender Texte. Der Beitrag der Dissertation zur wissenschaftlichen Diskussion besteht darin, dass mit ihr ein Versuch unternommen wurde, die Methoden der Textlinguistik nicht nur auf Einzeltexte, sondern auf funktional, inhaltlich und strukturell als Ganzheit zu verstehende Textkomplexe anzuwenden, die hier 'Makrotext' genannt werden. Es ist zu hoffen, dass die vorgestellten theoretischen und methodischen Ansätze sowie die Analyseergebnisse als Anregung und als Anschlussmöglichkeit für weitere Forschungen in diesem Bereich dienen können.
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