Date: 15-Jun-2011 From: Elke M. Milbli <milblinarr.de> Subject: Was Texte zusammenhält: Wüest E-mail this message to a friend
Title: Was Texte zusammenhält
Subtitle: Zu einer Pragmatik des Textverstehens
Series Title: Europäische Studien zur Textlinguistik 12
Published: 2011
Publisher: Narr Francke Attempto Verlag GmbH + Co. KG
http://www.narr.de/
Author: Jakob Wüest
Paperback: ISBN: 9783823366423 Pages: 269 Price: Europe EURO 68
Abstract:
Was macht aus einer Abfolge von Sätzen einen Text?
Diese grundlegende Frage der Textlinguistik lässt sich nicht auf einer rein linguistischen Grundlage lösen. Das liegt daran, dass das Verstehen von Texten eine aktive Tätigkeit ist, die mehr als nur sprachliche Kenntnisse voraussetzt. An einen Text gehen wir dabei mit einer gewissen Erwartungshaltung heran, die das Verstehen steuert, aber auch im Verlauf der Lektüre modifiziert werden kann. Unsere grundsätzliche Annahme ist dabei, dass einem Text nicht nur eine bestimmte Kommunikationsabsicht zugrunde liegt, sondern dass auch dessen Sätze beziehungsweise dessen Sprechakte irgendwie untereinander zu einem Ganzen verbunden sind. Diese Verbindungen, die wir Konnektive nennen, werden aber häufig nicht sprachlich markiert. Aufgrund der Untersuchung zahlreicher Textsorten komme wir zum Schluss, dass das Inventar der Konnektive durchaus begrenzt ist. Zudem ist ihre Verwendung auf bestimmte Textsorten beschränkt, so dass die Kenntnis der Textsorte es erlaubt, den Aufbau eines Textes ohne Mühe zu erkennen. Die vorliegende Studie beruht auf einer Synthese von Ansätzen, die vor allem aus der germanistischen Textlinguistik, der französischen analyse du discours und der Psycholinguistik stammen.
Linguistic Field(s):
Discourse Analysis
Psycholinguistics
Semantics
Text/Corpus Linguistics
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