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Description:
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Untersuchungen, die sich mit gesprochenen Texten beschaeftigen, muessen der Tatsache Rech-nung tragen, daß es sich um lautlicheKontinua mit eigenen Gestaltungsprinzipien handelt. Da-durch eroeffnet sich eine spezifische Perspektive auf die Konstituierung solcherTexte: Zu fragen ist zunaechst nach ihrer Segmentierung, nach denEinheiten, in die sich der Redefluß sinnvoll unterteilen laeßt. ImZentrum dieser Untersuchung steht der Paragraph, der als eine von denSprechenden intendierte Gliederungseinheit aufgefaßt wird und sowohl strukturell als auch semantisch signifikante Merkmale aufweist. Die im Kern textsemantische Analyse wird an der Textsorte Narration entwickelt: Erzaehlungen sind durch eine Textwelt mit den KomponentenOrt, Zeit und Person gekennzeichnet. Anhand des Aufbaus und derEntwicklung der Textwelt - im vorliegenden Fall untersucht an derKom-ponente Narrativer Ort - laeßt sich die Gliederung der Rede verfolgen. Die Autorin spricht hierbei von Verortung als textkonstituierendem Verfahren. Sprecherische Verfahren und sprachliche Muster im Umgang mit dem Raum haben Auswirkungen auf dieKonstituierung von narrativen Texten in einer Weise, wie wir es von den anderen beiden referentiellen Berei-chen bereits kennen (vgl. Partizipantenverfolgung und Taxisphaenomene). Die Verfahren, die am Beispiel des Samoanischen herausgearbeitet werden, zeigen, daß dieSprechenden ueber raeumliche Textfunktionen wie Raumkonstanz undDichte vorrangig die Kontinuitaet der Rede signalisieren. Dabei spielen neben raumdimensionalen Elementen semantisch spezifischeLexeme der Fortbewegung eine große Rolle, waehrend umgekehrt deiktische Direktional-partikeln Diskontinuitaeten der Rede kennzeichnen.
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