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Description:
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Fantasy- und Science Fiction-Autoren können ihre Welten unabhängig von
Konventionen frei und kreativ gestalten. Was das für die Benennung der
Szenarien und Geschöpfe bedeutet, ist Gegenstand dieser Studie. Dazu werden
Zusammenhänge zwischen Referenz und Struktur eines Namens und
morphologische Randbereiche untersucht. Rezipientenbefragungen und
Autorenkommentare ergänzen die sprachwissenschaftlichen Analysen.Insgesamt
ergibt sich ein Übergangsbereich von regelhaften zu nicht regelhaften
Bildungen, die Wahl der Wortbildungsart richtet sich nach der
Referentengruppe und Kunstwörter treten in unterschiedlich hoher
Konzentration auf. Sowohl die Nähe und Ferne zu den Menschen als auch die
Gestaltung gegenwartsnaher im Gegensatz zu irrealen Szenarien spiegelt sich
in der Form der Namen wider. Offenbar ziehen die Namensschöpfer bei der
Namengebung ein nicht ganz greifbares lautsymbolisches Wissen heran, denn
die Kunstwörter lösen wiederkehrende Assoziationskomplexe aus - und
widersprechen der Vorstellung von reiner Arbitrarität zwischen Form und
Bedeutung.Die Ergebnisse demonstrieren, wie kreativ, erfindungsreich und
gleichzeitig systematisch sich die Regeln der deutschen Wortbildung
sprengen lassen, wenn es die Textgestaltung und die Benennungsbedürfnisse
verlangen.
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