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Description:
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Der vorliegende Band beinhaltet Arbeiten jüngerer deutscher und
internationaler Linguistinnen und Linguisten, die im minimalistischen
Modell der Generativen Grammatik (vgl. insbesondere Chomsky 2000 ff.)
arbeiten und dieses auf eine große Anzahl romanischer Sprachen und
Varietäten in Syn- und Diachronie anwenden. Die einzelnen Beiträge
behandeln ausgewählte Probleme romanischer Syntax aus minimalistischer
Perspektive, wie z.B. Wortstellungsmuster, Expletiva, Restrukturierung,
Äquativkonstruktionen, aber auch Sonderfälle wie Code-Switching-Phänomene.
Sie leisten darüber hinaus einen Beitrag zur Diskussion der linken
Satzperipherie (vgl. Rizzi 1997), ebenfalls anhand von romanischen
Fallstudien, z.B. zur linke Peripherie von Phasen im Altfranzösischen, zu
Komplementierer-Doppelung im Norditalienischen, zu Rechtsdislokation im
Spanischen und Katalanischen sowie zu Wurzelinfinitiven im
romanisch-germanischen Vergleich. Die Arbeiten zeigen aber auch die
Schnittstellen der Syntax zu anderen Kernbereichen des Sprachsystems auf,
etwa der Morphologie, der (prosodischen) Phonologie oder der Pragmatik, in
spezifischer Anwendung auf romanische Sprachen. Sie können gerade einem
deutschsprachigen Publikum auch als Einstieg in die romanistische
minimalistische Syntax dienen, wobei sich hier zudem Ausblicke auf
ergänzende Theorien, wie die Distributed Morphology (DM) oder die
Optimality Theory (OT) sowie auf eine mögliche computerlinguistische
Umsetzung ergeben. Der vorliegende Sammelband ist aus der ersten rein
"minimalistischen" Sektion eines Deutschen Romanistentages hervorgegangen.
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