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Description:
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Was macht aus einer Abfolge von Sätzen einen Text?
Diese grundlegende Frage der Textlinguistik lässt sich nicht auf einer rein
linguistischen Grundlage lösen. Das liegt daran, dass das Verstehen von
Texten eine aktive Tätigkeit ist, die mehr als nur sprachliche Kenntnisse
voraussetzt. An einen Text gehen wir dabei mit einer gewissen
Erwartungshaltung heran, die das Verstehen steuert, aber auch im Verlauf der
Lektüre modifiziert werden kann. Unsere grundsätzliche Annahme ist dabei,
dass einem Text nicht nur eine bestimmte Kommunikationsabsicht zugrunde
liegt, sondern dass auch dessen Sätze beziehungsweise dessen Sprechakte
irgendwie untereinander zu einem Ganzen verbunden sind. Diese
Verbindungen, die wir Konnektive nennen, werden aber häufig nicht
sprachlich markiert. Aufgrund der Untersuchung zahlreicher Textsorten
komme wir zum Schluss, dass das Inventar der Konnektive durchaus
begrenzt ist. Zudem ist ihre Verwendung auf bestimmte Textsorten
beschränkt, so dass die Kenntnis der Textsorte es erlaubt, den Aufbau eines
Textes ohne Mühe zu erkennen. Die vorliegende Studie beruht auf einer
Synthese von Ansätzen, die vor allem aus der germanistischen
Textlinguistik, der französischen analyse du discours und der
Psycholinguistik stammen.
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