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In vorliegendem Buch geht es um Spracheinstellungen von Kindern in zwei
ersten Grundschulklassen an der deutsch-französischen Grenze. Diese
Klassen werden zweisprachig unterrichtet - fast die Hälfte des Unterrichts
findet auf Französisch statt. Die Interviewstudie untersucht die
Spracheinstellungen sowie deren Entwicklung bei den Schülerinnen und
Schülern und fokussiert dabei auf Einstellungen gegenüber der Sprache, dem
Land, den Bewohnern und der Kultur. Auch die Spracheinstellungen von
Lehrkräften werden untersucht. Das Werk zeigt, welche Faktoren das
Erlernen der Nachbarsprache in einer Grenzregion zu etwas Besonderem
machen. Die Autorin erläutert ausserdem die theoretische Verankerung des
frühen Fremdsprachenlernens, der Spracheinstellungsforschung, des
Fremdsprachenlernens in Grenzregionen und der qualitativen Forschung im
Bereich der Sprachwissenschaft.
Inhalt: Spracheinstellungen - Fremdsprachenlernen in einer Grenzregion -
Französisch - Fremdsprachenlernen in der Grundschule - Bilingualer
Unterricht - Diskursanalyse - Interviews.
Julia Putsche (Jahrgang 1981) studierte zunächst Romanistik und
Geschichte im Rahmen eines deutsch-französischen Doppelstudiengangs in
Mainz und Dijon und promovierte anschließend mit der vorliegenden Arbeit im
Rahmen einer deutsch-französischen cotutelle an der Pädagogischen
Hochschule Karlsruhe und der Université de Strasbourg.
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