|
Description:
|
Die wenigen bisher vorhandenen grönländischen Grammatiken, sämtlich[sic]
Fortsetzungen des Werkes des Bischofs Povel Egede, wurden von ihren
Verfassern hauptsächlich für solche, welche in dem Lande selbst ihren
Aufenthalt nehmen, bestimmt und nicht als erschöpfende Lehrbücher,
sondern als Hilfsmittel, um Ordnung in das Gehörte zu bringen, betrachtet,
wesshalb[sic] in ihnen Lücken, Kürzungen und schwerverständliche Regeln
vorkommen.
Der Verfasser dieser Abhandlung hat, vorerst in Bezug auf das Verbum, das
viele Fehlende ergänzt, die Regeln begründet und erläutert, bisweilen auch
Verbesserungen hinzugefügt. Namentlich sind bei Fabricius in den Beispielen
die zahlreichen Formen der Verbalsuffixe nicht vollständig ausgedrückt und
werden überall die Bedeutungen vermisst. Indem man hier die Lücken
ausfüllt, weden der Geist und die Bildsamkeit der Sprache erst kenntlich
gemacht. Es zeigen sich neue und ungeahnte Formen des Verbums, deren
Menge endlos scheint (adaptiert aus der Einleitung).
(re-edition. Originally published in Vienna, 1885. Written in German).
|