|
Die Wiedereroberung der maurisch beherrschten Gebiete des Westens der Iberischen Halbinsel durch die Christen (11. - 12. Jh.) hatte nicht nur politische, sondern auch sprachliche Konsequenzen. Die Sprache der Eroberer aus dem Norden, das Galicische, tritt nach der Eroberung Lissabons mit der dort gesprochenen romanischen Sprache, dem sogenannten Mozarabisch (Sammelbegriff für die romanischen Mundarten, die in den arabisch besetzten Gebieten gesprochen wurden), in Kontakt. Lissabon wird bald nach der Eroberung zur Hauptstadt und, die aus dem Sprachkontakt zwischen den Eroberern aus dem Norden und der zahlreichen mozarabischen Bevölkerung entstehende Varietät wird zur die Basis für die Herausbildung einer portugiesischen Gemeinsprache
|