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Jost Gippert: Our Featured Linguist!

"Buenos dias", "buenas noches" -- this was the first words in a foreign language I heard in my life, as a three-year old boy growing up in developing post-war Western Germany, where the first gastarbeiters had arrived from Spain. Fascinated by the strange sounds, I tried to get to know some more languages, the only opportunity being TV courses of English and French -- there was no foreign language education for pre-teen school children in Germany yet in those days. Read more



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Full Title: Das „Nachfeld” im Deutschen zwischen Syntax, Informationsstruktur und Textkonstitution

   
Location: Paris, France
Start Date: 30-Jan-2014 - 31-Jan-2014
Contact: Hélène Vinckel-Roisin
Meeting Email: click here to access email
Meeting Description: Das „Nachfeld” im Deutschen zwischen Syntax, Informationsstruktur und Textkonstitution: Stand der Forschung und Perspektiven

Im Vergleich zum Vorfeld und allgemeiner zum linken Rand des deutschen Satzes wurde das „Nachfeld” (postfield) in der linguistischen Forschung lange Zeit stiefmütterlich behandelt. Traditionell als Satzposition nach dem „rechten Klammerteil” definiert, findet es erst in jüngerer Zeit verstärkt Beachtung. Dabei richtet sich das Augenmerk nicht nur auf satzwertige Konstituenten wie Subjunktor- oder Relativsätze, die entsprechend der unmarkierten Linearisierungs abfolge üblicherweise im Nachfeld stehen, sondern auch und gerade auf nicht-satzwertige Konstituenten - als einen exemplarischen Fall von strukturell markierter Abfolge. In präskriptiven Grammatiken eine Zeit lang als „Abweichung von der Norm” bzw. als „unkorrekt” in der Schriftsprache bezeichnet, erfreut sich die Besetzung des Nachfeldes durch eine oder mehrere nicht-satzwertige Konstituente(n) im heutigen Sprachgebrauch großer Beliebtheit. Während bisher vor allem die Formen nicht-satzwertiger Nachfeldkonstituenten und die morphosyntaktischen Gründe für die Nachfeldstellung behandelt bzw. terminologische Abgrenzungsversuche unternommen wurden (siehe z.B. Ausklammerung vs. Nachtrag), stand die Forschung zu den Effekten solcher Nachfeldbesetzungsformen und zu deren textueller Relevanz hingegen bislang eher im Hintergrund.

Ziel der Tagung ist es somit, einen internationalen Dialog unter ForscherInnen anzustoßen, die sich mit der Besetzung des Nachfeldes im Deutschen beschäftigen.

Plenarvortrag:

Prof. Dr. Gisela Zifonun: „Der rechte Rand in der IDS-Grammatik: Evidenzen und Probleme”

Organisation/Kontakt:

Hélène Vinckel-Roisin (helene.vinckel@paris-sorbonne.fr)
Université Paris-Sorbonne
U.F.R. d’Etudes germaniques et nordiques
CoVariUs, UMS 3323

Wissenschaftlicher Beirat:

Séverine Adam (Université Paris-Sorbonne), Martine Dalmas (Université Paris-Sorbonne), Karl Gadelii (Université Paris-Sorbonne), Thierry Gallèpe (Université Michel de Montaigne (Bordeaux 3)), Laurent Gautier (Université de Bourgogne), Susanne Günthner (Westfälische Wilhelms-Universität Münster), Gottfried Marschall (Université Paris-Sorbonne), André Meinunger (Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft, Berlin), Valeria Molnár (Lund University), Jan Pekelder (Université Paris-Sorbonne), Eva Schlachter (Humboldt-Universität zu Berlin), Angelika Wöllstein (Institut für Deutsche Sprache, Mannheim)

Tagungsgebühr: 50 Euro
Ermäßigter Preis für Studierende / Doktoranden und Teilnehmer ohne Einkommen: 25 Euro
Linguistic Subfield: Pragmatics; Syntax; Text/Corpus Linguistics
Subject Language: German
LL Issue: 24.2648


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