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LINGUIST List 17.3395

Mon Nov 20 2006

Jobs: German, Standard & General Linguistics: PhD position, U Tübingen

Editor for this issue: Svetlana Aksenova <svetlanalinguistlist.org>


The LINGUIST List strongly encourages employers to use non-discriminatory standards in hiring policy. In particular we urge that employers do not discriminate on the grounds of race, ethnicity, nationality, age, religion, gender, or sexual orientation. However, we have no means of enforcing these standards.

Job seekers should pay special attention to language in ads regarding employment requirements and are encouraged to consult our international employment page at http://linguistlist.org/jobs/jobnet.html. This page has been set up so that people can report on the employment standards of various countries.

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Directory
        1.    Jan-Philipp Soehn, German, Standard & General Linguistics: PhD position, Universität Tübingen, Germany


Message 1: German, Standard & General Linguistics: PhD position, Universität Tübingen, Germany
Date: 20-Nov-2006
From: Jan-Philipp Soehn <jp.soehnuni-tuebingen.de>
Subject: German, Standard & General Linguistics: PhD position, Universität Tübingen, Germany


University or Organization: Universität Tübingen
Department: Sonderforschungsbereich 441 -- Projekt "PPIs"
Web Address: http://www.sfb441.uni-tuebingen.de/
Job Rank: PhD position
Specialty Areas: General Linguistics; Language Description; Linguistic Theories;
Psycholinguistics; Text/Corpus Linguistics
Required Language(s): German, Standard (deu)

Description:

Für ein von der Landesstiftung Baden-Württemberg gefördertes Projekt mit
dem Titel 'Positive Polaritätselemente - Korpuslinguistische Erfassung,
psycholinguistische Validierung und grammatiktheoretische Einbettung'
suchen wir eine(n)

Linguistin / Linguisten

mit guten Kenntnissen in formaler Grammatiktheorie (z. B. HPSG, LFG).

Die Laufzeit des Projekts beträgt zwei Jahre. Der anvisierte Projektbeginn
ist Anfang 2007. Die Bezahlung erfolgt nach BATIIa/2 (ca. 27 000 Euro/Jahr
je nach Alter und Familienstand). Eine Promotion im Rahmen dieses Projektes
ist vorgesehen.

Die/der ideale Bewerber/in sollte über folgende Voraussetzungen verfügen:
- Kenntnisse der lexikalischen und/oder formalen Semantik
und/oder
- Kenntnisse in Psycholinguistik

Erwünschte Kenntnisse:
- Kenntnisse texttechnologischer Verfahren sowie der Korpuslinguistik
- Kenntnisse statistischer Verfahren
- solide Kenntnisse und Beherrschung der englischen Sprache
Deutsch als Muttersprache ist keine zwingende Voraussetzung.

Projektbeschreibung:
Das Projekt soll sich mit der Interaktion von regulärem und irregulärem
Verhalten der menschlichen Sprache beschäftigen. Diese interessante
Wechselwirkung bestimmt in entscheidender Weise unser Verständnis vom
internen Aufbau der Sprache und wirkt sich auf die Formulierung einer
beschreibungs- und erklärungsadäquaten Grammatik aus.

Besonders aufschlussreiche Erkenntnisse lassen sich hierbei mit Hilfe
lexikalischer Elemente gewinnen, die bestimmten Auftretensbeschränkungen
(Distributionsidiosynkrasien) unterworfen sind. Konkret geht es um das
Phänomen der Polarität. So genannte 'negative Polaritätselemente' (NPEs),
wie 'auch nur irgendetwas' oder 'jemals', kommen nur in bestimmten
Kontexten (meist mit einer Negation) vor, vgl. 'Niemand hat auch nur
irgendetwas davon verstanden.' vs. 'Jemand hat auch nur irgendetwas davon
verstanden.'. In einem bereits bestehenden Projekt des
Sonderforschungsbereiches 441 in Tübingen, an welchen das beschriebene
Projekt angegliedert ist, geht es um die Erfassung der NPEs im Deutschen.

Das Gegenstück zu diesen NPEs bilden positive Polaritätselemente (PPEs),
die gerade nicht in negativen Kontexten vorkommen dürfen (z.B. 'ziemlich',
'schon'). Auf diesem Gebiet gibt es noch sehr wenige wissenschaftliche
Arbeiten überhaupt. Das innovative Ziel des vorgestellten Projektes ist es
somit, diese PPEs fürs Deutsche zu erfassen, sie zu charakterisieren und
sie in eine bereits bestehende Sammlung von Wörtern mit
Distributionsidiosynkrasien (http://www.sfb441.uni-tuebingen.de/a5/codii/)
zu integrieren. Hierzu werden elektronisch verfügbare Korpora verwendet
sowie Sprecherurteile herangezogen, die durch psycholinguistische
Experimente erhoben werden sollen. Mit den gewonnenen Daten soll eine
bereits bestehende Distributionstheorie im Rahmen der HPSG weiterentwickelt
werden, um auch diese Elemente modellieren zu können. Das Projekt stellt
damit eine wichtige Ergänzung zur Forschung innerhalb des SFB441 an der
Uni Tübingen dar.

Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Staatsexamen oder
Magisterabschluss) an einer deutschen Universität oder ein äquivalenter
Abschluss an einer ausländischen Hochschule.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann senden Sie bitte ihre
aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an angegebene Adresse.

Die Universität Tübingen ist bemüht, Frauen besonders zu fördern und bittet
qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich sich zu bewerben.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Address for Applications:
Dr. Jan-Philipp Soehn
Sonderforschungsbereich 441
Nauklerstr. 35
Tübingen 72074
Germany

Application Deadline: (Open until filled)

Contact Information:
Dr. Jan-Philipp Soehn
Email: jp.soehnuni-tuebingen.de
Phone: +49 7071 2977153
Fax: +49 7071 295830
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